Tesla hat begonnen, Full Self-Driving (Supervised) V14 an Fahrzeuge in Australien und Neuseeland auszuliefern, was den größten Schritt nach vorn für die Funktion in der Region seit ihrem ersten Erscheinen markiert. Das Update kommt als Firmware 2026.16.6 und enthält den FSD-Build v14.3.3.
Was ausgeliefert wird und an wen
Laut Not a Tesla App und den offiziellen Versionshinweisen zu 2026.16.6 ist diese erste Welle ausschließlich für Hardware-4-Fahrzeuge (HW4/AI4) bestimmt. In der Praxis bedeutet das, dass Besitzer der aktuellen Generation von Model 3 und Model Y als Erste an der Reihe sind.
Fahrer mit dem älteren Hardware-3-Computer — einschließlich Personen, die bereits für FSD bezahlt haben — sind nicht Teil dieser Auslieferung. Sie warten weiterhin auf einen leichteren „V14 Lite“-Build oder eine Hardware-Nachrüstung, dieselbe Aufteilung, die die Verfügbarkeit von FSD V14 in anderen Märkten geprägt hat. Tesla hat unmissverständlich erklärt, dass HW3 den vollständigen V14-Stack aufgrund von Speicher- und Rechenleistungsgrenzen nicht ausführen kann, sodass der Weg nach vorn für diese Besitzer entweder der abgespeckte Build oder neue Hardware ist, nicht die jetzt erscheinende Version.
Tesla deutete den Schritt in einer E-Mail an die Besitzer an und erklärte, dass „FSD (Supervised) V14 für Hardware-4-Fahrzeuge sich in den letzten Phasen der lokalen Entwicklung und Erprobung befindet“, kurz bevor das Unternehmen es freischaltete. Wie The Driven anmerkt, kommt die Auslieferung knapp ein Jahr, nachdem Tesla FSD erstmals in Australien und Neuseeland eingeführt hat, wobei zunächst V13 auf HW4-Fahrzeugen lief.
Was V14 auf lokalen Straßen verändert
Das Wichtigste für die Besitzer ist das Verhalten, nicht neue Schaltflächen. Erste Berichte beschreiben, dass das Fahrzeug lokale Straßen rund 20 Prozent schneller als zuvor bewältigt, mit flüssigeren Kreisverkehren, weniger unnötigem Driften aus der Spur und besserem Abbremsen, wenn die Ampeln umschalten. Die Versionshinweise zu 2026.16.6 binden zudem das umfassendere v14.3.3-Paket ein — Verfeinerungen bei der Fahrerüberwachung, Namensänderungen rund um Autopilot, Geschwindigkeitsprofile und Ankunftsoptionen —, das in den letzten Wochen andere Regionen erreicht hat.
Dies ist nach wie vor ein überwachtes System. Tesla verlangt weiterhin, dass der Fahrer aufmerksam und bereit bleibt zu übernehmen, und die Auslieferung ändert nichts am regulatorischen Status des freihändigen Fahrens in einem der beiden Länder.
Wie es im Vergleich zu Europa abschneidet
Der Start in Australien und Neuseeland bildet einen aufschlussreichen Kontrast zu Europa, wo dieselbe Software weitaus langsamer durch die Aufsichtsbehörden kommt. FSD (Supervised) hat in der EU Land für Land Zulassungen erhalten, aber eine unionsweite Freigabe ist nach wie vor umstritten — wie TeslAnt im Bericht über Schwedens Vorstoß zur Ablehnung von FSD wegen seiner Geschwindigkeitsüberschreitungsfunktion beleuchtet hat. Für Rechtslenkermärkte, die einen Großteil der australischen Straßenverhältnisse teilen, ist die V14-Auslieferung ein Zeichen dafür, dass Teslas autonomer Fahr-Stack international reift, auch wenn der europäische Zeitplan ungewiss bleibt.
Für lokale Besitzer lautet der praktische Rat wie üblich: Das Update kommt in Wellen über die Luft, HW4-Fahrzeuge erhalten es zuerst, und man muss ihm nicht manuell hinterherjagen. Wenn Ihr Fahrzeug berechtigt ist, wird die Aufforderung kommen.