Tesla meldete Auslieferungen im vierten Quartal von 418.227 Fahrzeugen am 2. Januar und schloss damit ein schwieriges 2025 mit dem zweiten jährlichen Rückgang in Folge ab. Die Gesamtjahresauslieferungen betrugen 1.636.129 — ein Minus von 8,6 % gegenüber 1,79 Millionen im Jahr 2024. BYD stieg unterdessen um 28 % auf 2,26 Millionen reine E-Fahrzeuge und überholte Tesla als weltweit größten EV-Verkäufer.

Die Zahlen

Zeitraum Auslieferungen Produktion Veränderung gg. Vj.
Q4 2025 418.227 434.358 -16 %
Gesamtjahr 2025 1.636.129 1.654.667 -8,6 %

Die Q4-Produktion überstieg die Auslieferungen um rund 16.000 Einheiten, was auf Lageraufbau Richtung 2026 hindeutet. Das Unternehmen hatte intern einen Konsens von 422.850 Q4-Auslieferungen veröffentlicht, das tatsächliche Ergebnis lag knapp darunter.

Europäischer Kontext

Europa war 2025 Teslas schwächste Großregion. Die Jahresneuzulassungen sanken um rund 28 % auf etwa 235.000 Einheiten. Deutschland ging um 48,4 % zurück, Frankreich um 37,5 %, und nur Norwegen — getrieben durch steuerbedingte Käufe — widersetzte sich dem Trend.

Die Dezember-Daten bildeten keine Ausnahme. Die britischen Neuzulassungen fielen um 29 % auf 6.323. In der gesamten EU erodierte Teslas Marktanteil weiter.

Lichtblick: Energiespeicher

Teslas Energiespeichersparte verzeichnete ein Rekordquartal mit 14,2 GWh an Batteriespeicherprodukten. Dieses Geschäftsfeld wird für Teslas Finanzprofil immer wichtiger.

Was als Nächstes kommt

Tesla startet mit erheblichem Gegenwind in Europa ins Jahr 2026: keine FSD-Verfügbarkeit, starke Konkurrenz von VW und chinesischen Marken sowie der Verlust der „nachhaltigen" Markenidentität. Der Model 3 Standard für 36.990 € und ein möglicher europäischer FSD-Start Mitte 2026 sind die nächstliegenden Hebel.