Tesla hat den Model 3 Standard am 5. Dezember in Europa eingeführt — das günstigste Model 3 der Region. Ab 36.990 € in Frankreich und Italien (37.970 € in Deutschland) unterbietet die neue Variante wichtige Wettbewerber und signalisiert Teslas Absicht, um Volumen zu kämpfen.
Preise und Positionierung
| Markt | Preis |
|---|---|
| Germany | 37.970 € |
| France | 36.990 € |
| Italy | 36.990 € |
| Norway | NOK 330.056 |
| Sweden | SEK 449.990 |
Der Standard liegt fast 20 % unter der Long-Range-Variante und konkurriert direkt mit dem BYD Atto 3 (37.990 € in Deutschland), dem Volvo EX30 (ab 36.000 €) und dem VW ID.3 Pure (ca. 29.760 € mit Förderung, aber deutlich weniger Reichweite).
Was wegfällt
Für den niedrigeren Preis hat Tesla einige Komfortmerkmale gestrichen:
- Sitze: Teilweise Textilbezüge statt Vollkunstleder
- Rückdisplay: Der 8-Zoll-Bildschirm hinten entfällt komplett
- Beheizte Rücksitze: Entfallen
- Audio: Auf 7 Lautsprecher ohne Subwoofer und Verstärker reduziert
- Räder: Stahlfelgen mit Plastikabdeckungen statt Alufelgen
- Dach: Standard-Glasdach statt Panorama-Option
Der Model 3 Standard behält die gleiche WLTP-Reichweite von 534 km und beschleunigt in 6,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Außerdem erhält er UKW-Radio.
Warum es wichtig ist
Teslas europäische Neuzulassungen sanken im November 2025 um über 36 % im Jahresvergleich (ohne Norwegen). Der Model 3 Standard adressiert direkt die Preislücke, die chinesischen Wettbewerbern Boden verschafft hat. Mit 36.990 € ist er der günstigste neue Tesla in Europa.
Ob der Funktionsverzicht für europäische Käufer akzeptabel ist, bleibt abzuwarten. Textilsitze und Stahlfelgen könnten als Rückschritt für eine Marke wirken, die ihren Ruf auf Premium-Technologie aufgebaut hat. Für Flottenbetreiber, Zweitwagenkäufer und alle, die Reichweite über Ausstattung stellen, füllt der Model 3 Standard eine klare Lücke im europäischen Tesla-Angebot.