Elon Musk bestätigte am 1. April, dass Tesla keine Maßanfertigungen für Model S und Model X mehr annimmt und damit eine 14-jährige Produktionsära beendet, die mit der Markteinführung des Model S im Juni 2012 begann. Weltweit verbleiben noch etwa 600 Fahrzeuge im Bestand.
Was übrig bleibt
| Modell | Verbleibende Stück | Märkte |
|---|---|---|
| Model S | ~295 | Nur USA |
| Model X | ~301 | Nur USA |
| Gesamt | ~596 | Null in Kanada und Europa |
Europäische Käufer gehen bereits leer aus. Sowohl der Konfigurator als auch die Bestandssuche zeigen null neue Einheiten auf dem Kontinent. Beide Modelle waren in Europa seit Monaten faktisch tot, die Zulassungen gingen im Laufe des Jahres 2025 stetig zurück.
Das Vermächtnis
Das Model S debmütierte 2012 als das Auto, das bewies, dass Elektrofahrzeuge begehrenswert, schnell und alltagstauglich sein können. Das Model X folgte 2015 mit seinen markanten Flügeltüren. Zusammen kamen beide Modelle auf über 610.000 Verkäufe.
Bis 2025 waren die jährlichen Verkäufe jedoch auf etwa 30.000 Stück gefallen, trotz einer Fabrikkapazität von 100.000. Musk gab beiden Modellen während der Q4-2025-Ergebnispräsentation im Januar einen "ehrenvollen Abschied".
Optimus übernimmt die Linie
Die Fertigungslinie in Fremont, auf der S und X gebaut wurden, wird nicht stillstehen. Tesla rüstet sie für die Produktion von Optimus-Humanoiden um – Teil von Musks Vision, Tesla vorrangig zu einem Robotik- und KI-Unternehmen zu machen.
Was das für europäische Besitzer bedeutet
Für die Tausende von Model-S- und Model-X-Besitzer in Europa sollten Service und Teileversorgung im Rahmen der üblichen Tesla-Verpflichtungen weiterlaufen. Das Produktionsende markiert jedoch den Beginn eines langen Auslaufprozesses – diese Fahrzeuge werden künftig nicht mehr im gleichen Tempo Funktionsupdates erhalten wie Model 3 und Model Y. Besitzer, die einen Verkauf erwägen, könnten feststellen, dass die zunehmende Seltenheit den Wiederverkaufswert kurzfristig stützt.